Indiana Jones Grafik-Adventures mit dem berühmten Archäologen

Indiana Jones ist der bekannte Archäologe aus den gleichnamigen Filmen und der weniger bekannten Serie. Die nunmehr vier Filme wurden von Produzent George Lucas und Regisseur Steven Spielberg gedreht; in der Hauptrolle spielt Harrison Ford, der bereits in "Star Wars" eine Nebenrolle spielte. Die Beliebtheit der Geschichten um die Abenteuer des Archäologen sorgten für viele weitere Produktionen, darunter auch Computerspiele, die etwa zur selben Zeit ihren Aufschwung erlebten, als die Filme veröffentlicht wurden. Daher lag es nah, wie auch bei vielen modernen Filmportierungen, die Originale als Vorbild für die Spielgeschichte zu nehmen. Darüber hinaus wurden auch neue Abenteuer erdacht, durch welche die Spieler den Helden steuern konnten.
Erst das 1989 erschiene "Indiana Jones and the Last Crusade: Das Graphic Adventure" brachte im Computerspielmarkt Erfolg. Es war das erste Adventure um den Abenteurer, das für den PC konzipiert wurde. Obwohl es bereits das fünfte Spiel war, trug es das Synonym "Indy 3", da es sich um die Umsetzung des dritten Films handelt. 1992 erschien die Fortsetzung "Indiana Jones and the Fate of Atlantis – Graphic Adventure", welches auch als "Indy 4" bekannt ist. Hier entschied man sich, die numerische Folge fortzuführen, obwohl es sich nicht um den vierten Film handelte. Beide Grafik-Adventures waren sehr erfolgreich und lockten nicht nur Fans der Filme.
Entwickelt wurde "The Last Crusade" mit der SCUMM-Engine und einer EGA-Grafik mit 16 Farben. Später erschien eine CD-ROM-Variante mit 256 Farben. Die Spieler folgten der Handlung des Films und mussten im Lauf der Geschichte zahlreiche Rätsel lösen, um letztendlich den Heiligen Gral zu finden. Der Nachfolger "The Fate of Atlantis" brachte die Neuerung von komplett vertonten Dialogen mit, allerdings nur in der englischen Version. Die Deutsche wurde ohne diese Besonderheit publiziert. Dieses Game wurde ebenfalls mit der SCUMM-Engine programmiert. In beiden Spielen steuert man den Archäologen mittels Point-and-Click. Ein weiteres Adventure dieser Art erschien 1996 mit "Indiana Jones Desktop Adventures", was aber kein echter Nachfolger war. Es handelte sich um eine komödiantische Umsetzung.




