Indiana Jones and the Fate of Atlantis

Die Abenteuerfilme "Indiana Jones" – der erste Titel der Reihe wurde 1981 veröffentlicht – waren sehr erfolgreich; aus diesem Grund war die gleichnamige Hauptfigur Indiana Jones Grundlage für viele Computerspiele. Ein dabei sehr erfolgreiches Spiel kam im Jahr 1992 auf den Markt und trug den Namen "Indiana Jones and the Fate of Atlantis". Dabei handelte es sich um ein Point-and-Click-Adventure – entwickelt von LucasArts –, dessen Geschichte allerdings nicht auf dem Film beruhte.
In "Indiana Jones and the Fate of Atlantis" (in der Folge mit "FoA" abgekürzt) steuert der Spieler den auf der ganzen Welt bekannten Archäologen Indiana Jones, dessen Markenzeichen sein Hut, die Lederjacke und die Peitsche sind. Dieser wird beauftragt, nach einer Statue zu suchen, die ihm allerdings von seinem Auftraggeber Mr. Smith – einem Agenten des Dritten Reiches – anschließend entwendet wird. Zusammen mit seiner Assistentin Sophia Hapgood macht sich Jones daraufhin auf den Weg, um zu ergründen, welche Pläne die Deutschen verfolgen. Unabhängig von der vom Spieler gewählten Vorgehensweise führt FoA anfangs in Richtung der versunkenen Stadt Atlantis, mit dessen Mythos sich Hapgood beschäftigt. Anschließend stehen allerdings drei Möglichkeiten bezüglich des weiteren Vorgehens zur Verfügung; zum Abschluss sind ebenfalls zwei verschiedene Szenarien möglich – der Ausgang von FoA ist abhängig vom Erfolg des Spielers. Je nach gewähltem Weg übernimmt der Spieler an manchen Stellen, beispielsweise beim Lösen von Rätseln, zeitweise auch die Steuerung von Sophia Hapgood. In der Geschichte zum Spiel baute LucasArts verschiedenes Wissen und Orte aus unterschiedlichen Theorien über Atlantis ein.
FoA ist das erste Grafik-Adventure, bei dem Bewegungen in der Realität gefilmt, am PC bearbeitet und anschließend in Form von Animationen ins Spiel eingebunden wurden. In dem Spiel kommt zudem eine von LucasArts entwickelte Software namens "SCUMM" zum Einsatz, die den Bildschirm in drei getrennte Bereiche für das Spielgeschehen an sich, verschiedenes Inventar, auf welches die Spielfigur zurückgreifen kann, und Aktionsverben für Handlungen der Figur aufteilt.




